Tristan1

Über mich


Am 22. August 1987 in Lausanne geboren und bis zu meinem vierten Lebensjahr in Vaullion, einem kleinen Dorf im Kanton Waadt, lebend, bin ich durch und durch Romand. Das änderte auch nicht, als ich nach Le Lieu im Vallée de Joux umzog. Dort im Jura besuchte ich alle Schulen. In meiner Freizeit half ich meinem Nachbarn tatkräftig auf seinem Bauernhof. Ich liebte es schon damals, in der freien Natur zu sein.
An den Wochenenden standen oftmals Velotouren oder Wanderungen mit der Familie an. Für mich war es das Grösste, wenn ich mit dem Velo unterwegs sein durfte. Mein Vater und mein Grossvater waren begeisterte Radfahrer und entfachten auch in mir die Leidenschaft für diese faszinierende Sportart. Schnell wusste ich, dass ich eines Tages ein grosser Radprofi sein möchte.
Mit 9 Jahren bestritt ich meine ersten Mountainbikerennen. Nach zwei Jahren musste ich aber feststellen, dass Mountainbiken nicht die richtige Wahl für mich war. So wechselte ich zum Radquer. Doch auch dort merkte ich schnell, dass diese Sportart nicht meinen Fähigkeiten entsprach. Als die Rennbahn in Aigle 2001 fertig gebaut wurde, besuchte ich übers Wochenende einen Bahnkurs. Das war ein unbeschreiblich faszinierendes Erlebnis und ich wusste sofort: Die Bahn ist meine Welt! So blieb ich der Bahn treu und konnte auf dem schnellen Oval schon bald schöne Erfolge feiern.
Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zum Velomechaniker setzte ich voll auf den Radsport. Ich zog von der Romandie in die Ostschweiz zu meiner Freundin Andrea Wolfer, die ebenfalls Bahnfahrerin ist. Nun pendeln wir zwischen der Deutschschweiz und Daviaz, in der Nähe des UCI-Trainingscenters in Aigle, und geniessen so optimalste Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten. Schnell konnte man meine Fortschritte sehen. 2005 wurde ich Junioren Schweizermeister auf der Bahn und gewann im selben Jahr in der Kategorie Elite im Punktefahren die Bronzemedaille hinter Franco Marvulli und Laurent Arn.
2007 setzte ich mich bei der Elite Schweizermeisterschaft im Scratch durch und erkämpfte mir den ersten Elitetitel. Die nächste Steigerung folgte schon bald: Ich durfte in Zürich an meinem ersten Profi 6-Tagerennen teilnehmen. Das war ein fantastisches Erlebnis, insbesondere auch, weil das Publikum meine Fahrweise sehr attraktiv fand und ich zum heimlichen Publikumsliebling avancierte. Auf die Zürcher Première folgten weitere drei Sechstagerennen mit der Krönung, dem ersten Profisieg an der Seite von Franco Marvulli in den Sixdays von Tilburg.
Ich werde auch in Zukunft alles geben, um weitere Erfolge erringen zu können und so noch viel von mir hören lassen!